Vom Laufen und vom Schreiben.

Es gibt so Tage, an denen gar nichts läuft. Alles was man anfasst geht schief und die Laune wird dadurch auch nicht besser – wer kennt das nicht? Man pampt den Freund oder die Freundin an, obwohl die eigentlich gar nichts dafür können. Und man verbreitet schlechte Stimmung. Fakt ist, solche Tage hat jeder. Ab und an.
An solchen Tagen gehe ich Laufen. Um den Kopf frei zu bekommen, um neue Energie zu schöpfen. Und um abzuschalten. Klingt vielleicht bizarr, wenn man Anstrengung mit der Neuschöpfung von Energie verbindet. Aber so ist das nun mal. Es ist mittlerweile eine regelrechte Sucht. Das Laufen. Einfach weil es hilft. Gegen alles.
Eine schöne Lauf-Geschichte dazu auch von Mike Kleiß.

Anders geht es mir mit Dingen, die mich schon länger beschäftigen. Kennt ihr das, wenn ihr ein Thema oder Problem habt, das euch schon einige Zeit begleitet? Über das ihr euch vielleicht noch keine richtige Meinung gebildet habt?
Um wirklich Frieden damit zu schließen, muss ich bei so etwas meine Gedanken zu Papier bringen. Von der Seele schreiben. Das war auch schon immer so. So schaffe ich es, von einer negativen Grundstimmung wieder in eine lebensfrohe, positive Gemütslage zu gelangen.
Ich befreie mich durch das Schreiben von meinen Sorgen und erinnere mich wieder daran, wie gut es mir eigentlich geht.

Wie geht ihr damit um? Und was sind eure „Lebensretter“?