Ode an die Liebe.

Man muss einiges mit gemacht haben. Dafür, dass man das es zu schätzen weiß, wenn der Traum vom eigenen Märchen wahr wird. Wenn man seinen Traumprinzen gefunden hat.

Eigentlich hab ich mir das immer gewünscht. So glücklich und zufrieden zu sein wie meine Eltern. Zusammen alt werden. Alles zu teilen. Bedingungslos zu lieben. Aufeinander aufpassen und füreinander da sein.
Nur hat das leider nie so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe.
Verschiedene Wünsche vom Leben, Eifersucht, Untreue… das ganze Programm. „Perfekt“ gibt es nicht, wird einem eingeredet. „Such dir einen mit Geld. Denn die Liebe vergeht und Hektar besteht. Dann hast du wenigstens keine finanziellen Sorgen“.
Und irgendwann denkt man, dass man sich mit etwas zufrieden geben muss. Dass es perfekt wirklich nicht gibt. Dass man sich arrangieren muss – wenn man nicht alleine sein möchte. Aber das stimmt nicht.

Ich weiß noch, wie ich anfangs gesagt habe: „Das ist ein Traum. Ich kann nicht fassen, dass es so toll zwischen uns ist. Dass DU so toll bist!“ Die Antwort war ernüchternd und vielversprechend zugleich: „Komm damit klar!“ – Komm damit klar, das hat er zu mir gesagt. Mit einem Lächeln im Gesicht, dass ich nicht wieder vergessen werde. Und er sieht mich immer noch genauso an.

Ich hätte nie gedacht, dass das Zusammensein mit einem Menschen so leicht sein kann. So unbeschwert. So liebevoll.
Es ist mein Traum. Mein Märchen. Unser Märchen.
Und ich wünsche mir so sehr, dass das so bleibt. Aber eigentlich weiß ich es. Ich fühle es.
Weil wir uns zu schätzen wissen. Füreinander da sind. Beste Freunde sind. Aufeinander aufpassen und bedingungslos lieben.

Die Menschen machen das Leben kostbar. Und ich kann mich so glücklich schätzen, dass ich einen dieser kostbaren Menschen gefunden habe. Einen, der das genauso sieht.

Du und ich.