Mein kulinarisches Augsburg

Dieser Beitrag ist Teil der ersten Augsburger Blogparade!
Ja woisch…, des isch a subbr Sach…, denn #auxxbloggt!

Seit über zwei Jahren verbringe ich nun täglich meine Mittagspause in der Augsburger Innenstadt. Das ist schön. Ich habe eine riesen Auswahl an Shopping und Essens-Möglichkeiten.
Dass das Shopping-Angebot den eigenen Geldbeutel manchmal sehr belastet, einfach weil man nur die Möglichkeit hat einzukaufen…, darauf werde ich heute nicht weiter eingehen… 🙂

Zum „Kulinarischen“ #augsburg
Absolut jeder steht doch täglich vor dem selben Problem: Was gibt’s heute Mittag zum Essen?!
Gott sei Dank bietet die Augsburger Innenstadt massenweise Möglichkeiten…

Meine Highlights und Geheimtipps:
Ein überragendes Highlight – und das muss man wirklich so sagen – ist der Augsburger Stadtmarkt. Von riesigem, täglich frischem Obst- und Gemüseangebot, über die Fleischhalle hin zur Viktualienhalle. Hier findet wirklich jeder Geschmack ein gutes und preiswertes Mittagessen. Besonders hat mich seit einiger Zeit der Italiener „Tavola Calda“ (links hinten) überzeugt. Leckere italienische Speisen, die leidenschaftlich zubereitet werden… 🙂

Viele meiner Kollegen gehen mittags in die Kantine vom Landratsamt. Hier gibt’s täglich wechselnde Gerichte zu starken Preisen! Daumen hoch!

Am Rathausplatz befindet sich seit kurzem eine Filiale der Kette Dean and David – absolut lecker! Man muss zwar ein bisschen tiefer in die Tasche greifen, aber es lohnt sich – auch für’s Auge ein absolutes Highlight!
Mein Tipp hier: die „Green Smoothies“. Hier finden sich Zutaten, die man eher weniger in einem Smoothie vermutet.
Einmal der „Green Detox“ mit Spinat, Basilikum, Banane, Traube, Mango
oder die „Green Machine“ mit Spinat, Gurke, Orange, Ananas, Minze, Datteln
Mein Fazit: die „Green Machine“ schmeckt mir persönlich besser, aber sie sind beide seeeeehr lecker!

Mein Geheimtipp für alle Salat-Liebhaber ist das Café-Stüberl am Stadtmarkt. Hier gibt es ein Salat-Buffet, aus dem sich jeder seinen individuellen Salat zusammenstellen kann. Ein Hoch auf die Dressings – die sind der absolute Wahnsinn!
Mein Favorit: Joghurt und French gemischt!
Die Salate sind ein wenig günstiger als am Stadtmarkt und meiner Meinung nach auch viiiiiel schmackhafter! 🙂

Jeden Tag etwas zu kaufen geht mit der Zeit allerdings ziemlich ins Geld. Deshalb bringe ich oft auch etwas von Zuhause mit.
Und vor kurzem bin ich dann auf das StartUp „Little-Lunch“ aus Augsburg gestoßen.
Bio-Suppen mit ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffen und 18 Monate haltbar?
Das geht!
Ich habe selbst getestet und für sehr gut befunden. Sehr, sehr lecker, nahrhaft, kalorienarm, vegan und günstig!

Am Dienstag waren sie schon zum zweiten Mal in „Der Höhle des Löwen“ zu sehen und sie wollen die Augsburger Mittagspause revolutionieren! #auxx
Für Euch habe ich aus diesem Anlass und als Geheim-Tipp, der hoffentlich bald keiner mehr ist, ein Interview mit den Gründern Denis (links) und Daniel Gibisch gemacht:

Gründer2

Welche Idee steckt hinter Little Lunch? Was motiviert euch?
Die Idee zu Little Lunch entstand eigentlich aus der eigenen Not heraus. Jede Mittagspause haben wir uns die ewig gleiche Frage gestellt: Was essen wir heute? Oft wurde dann aus Mangel an Alternativen oder Zeitnot zu ungesundem Fastfood gegriffen. Deshalb kam uns die Idee, Angestellten eine gesunde und vor allem leckere Alternative zum täglichen Junkfood zu bieten.
Also haben wir nach einer Lösung für genau dieses Problem gesucht. Wir haben dann gemeinsam überlegt welche günstigen und einfachen Alternativen es gibt und sind dann auf Suppen gestoßen.

Wie habt ihr es geschafft vollkommen natürliche Inhaltsstoffe zu verwenden und die Suppen trotzdem 18 Monate haltbar zu machen?
Das gelingt uns durch ein spezielles Herstellungsverfahren. Die Suppen werden für 3 Minuten mit über 100 Grad im Vakuum gegart und danach nur noch bei unter 100 Grad pasteurisiert. Dadurch bleiben die Inhaltsstoffe erhalten und die Suppen werden schonend haltbar gemacht, ohne dass die ganzen Vitamine verloren gehen.

sortiment

Ich habe von euch aus der OnlineAZ und via facebook erfahren. Wie habt ihr zukünftig vor Euer Unternehmen zu bewerben?
Wir wollen auch weiterhin stark auf Onlinemarketing setzen.

Kleiner Tipp: Die Suppen gibt’s ab nächster Woche deutschlandweit in allen Rewe und Edeka Filialen zu kaufen!

Selbstständig setzt sich aus selbst und ständig zusammen. Welche Erfahrungen habt ihr vom Schritt in die Selbständigkeit bis hin zur tatsächlichen Umsetzung gemacht? Hattet ihr Angst, dass etwas schief geht?
Das wir früher oder später zusammen ein Unternehmen gründen war schon lange klar. Grundsätzlich wurde mir und meinem Bruder die Selbständigkeit in die Wiege gelegt. Unsere Eltern waren schon immer selbständig und haben uns bei unserem Plan unterstützt und angetrieben. Der Schritt in die Selbstständigkeit war für uns beide kein Problem. Und wir bereuen ihn auch nicht.
Natürlich wird man aber vor einige Herausforderungen gestellt: Die erste Herausforderung war es zum einen, einen richtig guten Koch zu finden, der die Rezepte für uns kreiert. Das nächste Problem war die Herstellung. Die Idee, die Suppen selbst zu kochen, mussten wir schnell verwerfen. Eine eigene Produktion mit Labor usw. wäre unbezahlbar gewesen.
Zudem fehlte das Know How. Also hieß es suchen und unzählige potentielle Hersteller treffen. Im Endeffekt gab es dann auch nur einen, der die Suppen nach unseren Anforderungen produzieren konnte. Nachdem diese Hürde genommen war, mussten wir uns einen Geldgeber beschaffen. Denn nur 100 Suppen bestellen wäre bei dieser Art der Produktion nicht möglich gewesen…

Habt ihr Tipps für Menschen, die eine geniale Idee haben und überlegen ihr eigenes Unternehmen zu gründen?
Traut euch!
Das wichtigste beim Gründen ist neben der guten Idee vor allem aber das Team.
Man sollte so viele Bereiche wie möglich im eigenen Unternehmen abbilden können, um Kosten zu sparen und um vor allem die Fixkosten gering zu halten. Denn die sind ganz schön fies, wenn man nicht genug Umsatz generiert. Außerdem sollte man sich von Anfang an ein gutes Netzwerk an Mentoren, Geldgebern, und anderen StartUps schaffen. Also möglichst vielen StartUp Treffen, Veranstaltungen, Wettbewerbe besuchen. Das ist zwar sehr mühselig aber am Ende entsteht meisten doch der ein oder andere gute Kontakt. Und im „schlechtesten“ Fall konnte man sich zumindest mit andern Gründern in der gleichen Notlage austauschen.

Danke Denis und Daniel für das Interview!

Ich kann nun nur jedem empfehlen sich einmal das Probier-Paket zu bestellen, denn ich werde es wieder tun oder vielleicht die ein oder andere Lieblingssuppe im Laden kaufen! 🙂

Eure Tipps
Jetzt kommt es natürlich zur wichtigsten Frage: welche Geheim-Tipps und kulinarischen Highlights habt ihr für mich? Ich teste gerne weiter!